September 2015

Daniel Radcliffe: Alkoholsucht unter Kontrolle

Im Alter von zehn Jahren wurde er als Harry Potter weltberühmt, doch als Jugendlicher stürzte der Zauberlehrling Daniel Radcliffe ab. Mit 17 verließ der Jungschauspieler sein Elternhaus – und begann zu trinken. Mittlerweile hat er nach eigenen Angaben seine Alkoholsucht unter Kontrolle, wie Radcliffe Anfang September in einem Interview mit der Zeitschrift „GQ“ erzählte.

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Juli 2015

Deutsche Jugendliche trinken weniger Alkohol

Insgesamt 7.000 junge Leute zwischen zwölf und 25 Jahren gaben 2014 in Deutschland in einer von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) über ihr Trinkverhalten bereitwillig Auskunft. Demnach ist der Alkoholkonsum bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen gegenüber den vergangenen Jahren etwas zurückgegangen. Doch Entwarnung will man nicht geben: „Noch immer ist der Alkohol das beliebteste Suchtmittel der deutschen Jugend“, so die Drogenbeauftragte der deutschen Bundesregierung, Marlene Mortler.

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Juli 2015

Schweiz: Komasäufer werden nicht zur Kasse gebeten

Einen Vorschlag der Gesundheitskommission beider Räte, wonach Menschen, die aufgrund ihrer Alkoholisierung in ein Krankenhaus eingeliefert werden, die Behandlungskosten selbst bezahlen sollen, lehnte der Schweizer Bundesrat Anfang Juli ab. Einerseits wäre dies mit dem Verfassungsgrundsatz der Rechtsgleichheit schwer vereinbar, andererseits seien weder die Wirksamkeit solcher Maßnahmen noch die finanziellen Auswirkungen geklärt, meinte der Bundesrat in seiner Begründung.

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Juni 2015

Schweiz: Aus für Alkohol-Prävention?

Suchtexperten in der Schweiz schlagen Alarm: Als der Bund 2012 beschloss, das Alkoholgesetz aus dem Jahr 1932 auszubauen, war auch vorgesehen, die Prävention auszubauen. Doch nun wurde von den Politikern beschlossen, die Steuern auf Alkohol zu senken, Happy-Hours und sogenannte Abfüllpartys in den Lokalen wieder zu erlauben. Auch eine gesetzliche Grundlage für Test-Käufe von Alkohol, die die Einhaltung der Jugendschutzgesetze kontrollieren sollen, wurde abgelehnt.

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Juni 2015

Baden-Württemberg: Nachts keinen Alkohol von Lieferfirmen

Das nächtliche Verkaufsverbot von Alkohol soll nun ausgeweitet werden. Die grün-rote Landesregierung von Baden-Württemberg will, dass zwischen 22 Uhr und 5 Uhr morgens kein Alkohol mehr von Lieferfirmen zugestellt werden darf. Die neue Regelung, die Anfang 2016 in Kraft treten soll, betrifft auch Getränkeautomaten, die nachts kein Bier, Wein oder Wodka „ausspucken“ dürfen.

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Juni 2015

Indien: 150 Tote durch gepanschten Schnaps

Die Polizei der indischen Metropole in Mumbai geht davon aus, dass mindestens 150 Menschen durch illegal gepanschten Alkohol Mitte Juni verstorben sind, Dutzende befanden sich in Lebensgefahr. Experten gehen davon aus, dass in dem Schnaps Methanol enthalten war. Erst im Jänner 2015 erlitten 31 Menschen in Nordindien einen qualvollen Tod, nachdem sie sich auf dem Schwarzmarkt illegalen Alkohol besorgt hatten.

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Mai 2015

Italien: Pfingst-Komasaufen in Lignano

Alljährlich zu Pfingsten rücken zahlreiche österreichische Jugendliche aus den Bundesländern Kärnten und der Steiermark nach Lignano aus, um in dem italienischen Urlaubsort so richtig zu feiern. Diesmal ging es besonders hoch her: Fensterscheiben gingen kaputt, Tische und Stühle wurden vom Balkon eines Hotels auf fahrende Autos geworfen, ein junger Mann stürzte aus einer Höhe von drei Metern in die Tiefe, weil er versucht hatte, über das Dach in sein Hotelzimmer zu kommen und rund 40 Jugendliche landeten mit akuter Alkoholvergiftung im Spital.

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Mai 2015

Frankreich: Wirt wegen toten Trinker verurteilt

Mit seinem 56. Schnaps hatte er einen Trinkerwettbewerb gebrochen, doch dann brach er zusammen und starb am nächsten Tag in der Klinik. Nun wurde der Wirt, der dem 56-Jährigen in einer Bar in der französischen Stadt Clermont-Ferrand die vollen Schnapsgläser servierte, wegen fahrlässiger Tötung zu einer viermonatigen Haftstrafe und einem Berufsverbot von einem Jahr von einem Gericht verurteilt.

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