Saufen bis zum Hirninfarkt

HirnregionenRegelmäßiger Alkoholkonsum erhöht auch das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Ärzte haben herausgefunden, dass Menschen, die über Jahre hinweg viel trinken, 14 Jahre früher eine Hirnblutung erleiden können als jene, die kaum Alkohol konsumieren. Prominentes Opfer in dieser Hinsicht ist der Sänger der deutschen Kultband BAP, Wolfgang Niedecken.

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Psychopharmaka: Fluch oder Segen?

Machen Psychopharmaka tatsächlich abhängig? Verändern sie nicht die Persönlichkeit des Menschen? Helfen sie auch wirklich? Um die Tabletten, die von Angstzuständen, Depressionen, Burnout oder Alkoholabhängigkeit befreien sollen, ranken sich noch immer zahlreiche Vorurteile und Mythen. Vier ÄrztInnen klären über die Notwendigkeit dieser Medikamente auf und sprechen offen darüber, warum sie so umstritten sind.

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DAS Alk-Gen gibt es nicht

Suchtgen gibt es nicht!Beim 2. Presseforum der Wiener Niederlassung des dänischen Pharmakonzerns Lundbeck stellte der bekannte Genetiker Univ.-Prof. Dr. Markus Hengstschläger fest, dass es ein ganz spezielles Gen, das für eine Alkoholabhängigkeit verantwortlich ist, definitiv nicht gibt. Aber: Die Gene – insgesamt gibt es etwa 22.500 - spielen bei einer Suchterkrankung trotzdem eine Rolle.

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Wenn die Winterdepression zuschlägt

Winterdepression und AlkoholWenn die Tage wieder kürzer und die Nebel häufiger werden, dann hat die Winterdepression wieder Hochsaison. Viele Alkoholiker sind davon betroffen und müssen jetzt wieder mehr trinken als noch im Sommer. Doch Vorsicht: Den Blues des Winters mit der Medizin Alkohol zu bekämpfen hilft meist nur kurzfristig und kann die Depression sogar verstärken.

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Die unverdächtigen Alkoholbomben

Verein für Konsumenteninformation (VKI)In Lebensmitteln, in denen Alkohol enthalten ist, muss das vermerkt sein. Aber Vorsicht: Mitunter steht Rosen- oder Kirschwasser auf der Zutatenliste, in Wahrheit handelt es sich dabei freilich um Alkohol. Katrin Mittl vom Verein für Konsumenteninformation gibt im „Alk-Info“-Interview Tipps, wie man sich in diesem undurchsichtigen Dschungel der Lebensmittelkennzeichnung zurecht findet.

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Frauen und Alkohol

Frauen sind oft gezwungen, eine Rolle zu spielenFrauen trinken öfter und mehr als noch vor einigen Jahren. Und müssen sich häufiger fragen, ob sie schon süchtig sind, warum und wann sie trinken. Und wie sie es schaffen, wieder aufzuhören. Die Psychotherapeutin und diplomierte Sozialarbeiterin Dr. Martha Flaschka analysiert für „Alk-Info“, warum Frauen immer häufiger zur Flasche greifen und was die besten Voraussetzungen für eine Suchtbehandlung sind.

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Alkohol als (schlechtes) Schlafmittel

Ein Viertel der Bevölkerung kämpft Nacht für Nacht mit Schlafproblemen, die auf Dauer zu körperlichen und psychischen Schäden führen. Doch Vorsicht: Wer Alkohol als Schlafmittel verwendet, läuft nicht nur in Gefahr, davon abhängig zu werden sondern sorgt auch dafür, dass er zwar schneller ein-, aber kaum mehr durchschlafen kann. Was nicht ohne Folgen bleibt.

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Mit jedem Glas kommt das Versagen

Lustlos durch AlkoholAlkohol und Sexualität gehen oft Hand in Hand: Anfangs gilt es, sich mit dem einen oder anderen Drink in Stimmung zu bringen, später treten bei Männern Erektionsstörungen auf, Frauen verspüren beim Sex oft große Schmerzen. Und zum Schluss finden sexuelle Handlungen so gut wie gar nicht mehr statt. Doch auch nach einem Besuch sind die Probleme mit der körperlichen Liebe noch lange nicht vorbei.

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Steter Tropfen führt zu irreversibler Demenz

Dass Alkoholmissbrauch das Gehirn schädigt, ist bekannt. Man säuft sich aber nicht, wie der Volksmund meint, die Gehirnzellen weg, sondern zerstört mit der Zeit das Frontalhirn. Der Suchtmediziner Univ.-Prof. Dr. Martin Kurz erklärt im „Alk-Info“-Gespräch, warum das so ist.

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Kokain und Appetitzügler als Doping

Eine Line ziehen (Koks konsumieren)Zwar ist Alkohol unangefochten noch immer an der Spitze jener Mittel, mit denen Menschen, die sich überfordert fühlen, ihren Burnout bekämpfen, aber die Droge Kokain ist hier klar auf dem Vormarsch. Doch auch Appetitzügler und – so seltsam es klingt – Ritalin, das Beruhigungsmittel für Kinder, sind im Kommen. Letzteres wirkt bei Erwachsenen in hohen Dosen aufputschend. Gesundheitsexperten warnen vor diesen Dopingmitteln.

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Was heißt „psychisch krank“?

Die Wiener Niederlassung des dänischen Pharmakonzerns Lundbeck bat zum 1. Presseforum für Journalisten aus dem Gesundheitsbereich. Tenor der Veranstaltung, die unter dem Motto „Was heißt ,psychisch krank'?“ stand, war, dass es höchste Zeit ist, mit dem damit verbundenen Stigma aufzuräumen.

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