Schweiz errechnete Kosten für Alkohol bei der Arbeit

Milliarde Franken wegen Alkoholbedingte Kosten am ArbeitsplatzIn der Schweiz wurde errechnet, wie hoch der Schaden ist, den Alkohol am Arbeitsplatz anrichtet. Um es gleich vorweg zu nehmen – er beträgt horrende 810 Millionen Euro (1 Milliarde Franken) jährlich. Somit zählt Alkoholismus zu den fünf wichtigsten Krankheitsfaktoren in der Schweiz. Viele Schweizer Firmen setzen daher auf Prävention – mit Erfolg.

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Damit der Urlaub trocken bleibt

Wenn trockene Alkoholiker ihr gewohntes Terrain verlassen und in den verdienten Urlaub fahren, sollten sie auf der Hut sein und einige Dinge beachten. Denn egal ob in Griechenland, in Spanien, in der Türkei oder in Kroatien – die Gefahr, im All-Inklusive-Club einen kostenlosen Drink zu bestellen oder sich an der Zimmerbar zu bedienen, ist groß. Hier einige Tipps.

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Sterilisieren, ermorden,
krepieren lassen

Wer in der Zeit des Nationalsozialismus an Alkoholabhängigkeit erkrankte, bekam es mit dem tödlichen RegimeHaupttor des KZ Dachau in Deutschland der Nazis zu tun: Alkoholiker, deren Kinder sterilisiert wurden, landeten entweder in Euthanasiezentren oder in den Konzentrationslagern. Beides kam Todesurteilen gleich.

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Alkoholismus und Armut stehen im ZusammenhangAlkohol und Armut

Studien belegen, dass Armut und Alkoholsucht in einer engen Verbindung stehen. Gerade in der heutigen Zeit ist, um im Beruf weiterzukommen, lebenslanges Lernen angesagt. Doch Alkoholkranke sind davon ausgeschlossen, da sie aufgrund ihrer Sucht schon über einen längeren Zeitraum arbeitslos sind. Davon betroffen sind aber auch jugendliche Koma-Säufer.

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Mit mehreren Gläsern
zur Abstinenz?

Die Suchtexpertin am AKH-Wien, a.o. Univ-Prof. Dr. Henriette Walter, ist davon überzeugt, dass nicht jeder Alkoholiker sofort mit dem Trinken aufhören muss: Hie und da ein Glas Bier oder Sekt wären durchaus in Ordnung. Aber ob diese Form des sanften Entzuges wirklich funktioniert – darüber gibt es noch keine Lang-zeitstudien, gibt die Ärztin im „Alk-Info“-Gespräch zu.

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Spielsucht und Alkoholabhängigkeit

Etwa 15 bis 40 Prozent jener Menschen, die alkoholkrank sind, leiden auch unter ihrer Spielsucht. Eine Doppelgleisigkeit, die nicht nur im psychischen, sondern meist auch im finanziellen Ruin endet. „Alk-Info“ sprach mit Dr. Monika Lierzer, Leiterin der Spielsuchtabteilung vom Landesnervenkrankenhaus Sigmund Freud in Graz, über diese Problematik.

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Rotes Kreuz:
Statt Dankbarkeit nur Aggression

Einsatz bei einer VeranstaltungAlkoholleichen bei Zeltfesten, Betrunkene, die im Rettungsauto wild um sich schlagen und mitunter auf die Sanitäter losgehen, sind leider kein Einzelfall. Der Leiter des Rettungsdienstes vom Roten Kreuz, Landesverband Burgenland, Hans-Peter Polzer, erzählt plaudert im „Alk-Info“-Gespräch aus der Praxis.

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Psychosoziale Dienste
sind oft Anlaufstelle für Alkoholiker

Chefarzt des PSD-Wien, Dr. Georg PsotaEs gibt sie in Wien, aber auch in Niederösterreich und im Burgenland: Die Psychosozialen Diente (PSD), die viele Alkoholiker, auch solche, die nicht versichert sind, akut behandeln. Und mit isotonischen Getränken, Medikamenten und Vitamin-B-Spritzen wieder aufpäppeln. Wien-PSD-Chefarzt Dr. Georg Psota berichtet im „Alk-Info“-Gespräch aus der Praxis.

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In der Schweiz gehen die Uhren anders

In der Schweiz gehen die Uhren andersDie Schweiz ist anders: Eine umfangreiche Prävention beginnt schon im Kindergarten, Mitarbeiter von Suchtfachstellen gehen regelmäßig in die Schulen, um die Kids auf die Gefahren von regelmäßigem Alkoholkonsum aufmerksam zu machen. Und es gibt keine obdachlosen Alkoholiker.

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Die Tagesklinik am Bodensee

In der Suchtfachambulanz in Lindau finden Alkoholiker neben Einzel- und Gruppengesprächen auch ein umfassendes Freizeitprogramm. Der Leiter der Beratungsstelle, Klaus Bilgeri“, erzählt beim Besuch von „Alk-Info“ unter anderem, was die Tagesklinik ihren Patienten bietet und warum Prävention bei den Jugendlichen so wichtig ist.

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„Mein Mann hat ja meine Sauferei auch ertragen!“

Oft ging sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit: Helga, eine trockene Alkoholikerin und schon lange bei den AA, hat ihren Gatten jahrelang aufopfernd bis zu seinem Tod gepflegt. „Er hat meine Sauferei ja auch ertragen“, sagt die Frau, die dies alles nicht geschafft hätte, würde sie immer noch trinken.

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