Sterilisieren, ermorden,
krepieren lassen

Wer in der Zeit des Nationalsozialismus an Alkoholabhängigkeit erkrankte, bekam es mit dem tödlichen RegimeHaupttor des KZ Dachau in Deutschland der Nazis zu tun: Alkoholiker, deren Kinder sterilisiert wurden, landeten entweder in Euthanasiezentren oder in den Konzentrationslagern. Beides kam Todesurteilen gleich.

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Mit mehreren Gläsern
zur Abstinenz?

Die Suchtexpertin am AKH-Wien, a.o. Univ-Prof. Dr. Henriette Walter, ist davon überzeugt, dass nicht jeder Alkoholiker sofort mit dem Trinken aufhören muss: Hie und da ein Glas Bier oder Sekt wären durchaus in Ordnung. Aber ob diese Form des sanften Entzuges wirklich funktioniert – darüber gibt es noch keine Lang-zeitstudien, gibt die Ärztin im „Alk-Info“-Gespräch zu.

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Alkoholkontrollen wirken ernüchternd

VerkehrskontrolleWas die Wirte ärgert, freut die Exekutive. Etwa 300.000 Alkotests pro Jahr werden allein in der Steiermark durchgeführt. Resultat: Die Zahl der Alkolenker ist im Sinken, erzählt der Leiter der Verkehrsabteilung der Landespolizeidirektion Steiermark, Oberst Wolfgang Staudacher, im „Alk-Info“-Interview.

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Rotes Kreuz:
Statt Dankbarkeit nur Aggression

Alkoholleichen bei Zeltfesten, Betrunkene, die im Rettungsauto wild um sich schlagen und mitunter auf die Sanitäter losgehen, sind leider kein Einzelfall. Der Leiter des Rettungsdienstes vom Roten Kreuz, Landesverband Burgenland, Hans-Peter Polzer, erzählt plaudert im „Alk-Info“-Gespräch aus der Praxis.

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Alkohol im AlterWenn Opa/Oma zu viel trinken

Was die Jungen können, können die Alten schon längst: Immer mehr ältere Menschen greifen zu Bier, Wein oder Schnaps. Die Zahlen jedenfalls sind alarmierend: Rund ein Drittel aller Senioren, die in einem Altersheim leben, trinkt zu viel. Was aber allzu gerne totgeschwiegen wird.

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In der Schweiz gehen die Uhren anders

In der Schweiz gehen die Uhren andersDie Schweiz ist anders: Eine umfangreiche Prävention beginnt schon im Kindergarten, Mitarbeiter von Suchtfachstellen gehen regelmäßig in die Schulen, um die Kids auf die Gefahren von regelmäßigem Alkoholkonsum aufmerksam zu machen. Und es gibt keine obdachlosen Alkoholiker.

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Alkohol – die tödliche Gefahr

Lebenszeit um 20 Jahre verkürztSaufen kann tödlich sein: Eine britische Studie, die in dem Fachmagazin The Lancet veröffentlicht wurde, besagt, dass chronischer Alkoholkonsum die Lebenszeit um 20 Jahre verkürzt. Und eine andere Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Alkohol gefährlicher ist als Heroin, Crack oder Ecstasy.

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„Mein Mann hat ja meine Sauferei auch ertragen!“

Oft ging sie an die Grenze ihrer Belastbarkeit: Helga, eine trockene Alkoholikerin und schon lange bei den AA, hat ihren Gatten jahrelang aufopfernd bis zu seinem Tod gepflegt. „Er hat meine Sauferei ja auch ertragen“, sagt die Frau, die dies alles nicht geschafft hätte, würde sie immer noch trinken.

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Viel Offenheit bei der Nachschulung

Es wird viel über die Promille geredet, mit denen sie hinter dem Lenkrad erwischt worden sind. Oder auch darüber, was jeder Einzelne mit dem Alkohol verbindet. Und natürlich über die Folgen, wenn der Schein erst einmal weg ist: Reportage über Gruppentherapie von Alkolenkern.

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Gründe für FührerscheinentzugWenn der Führerschein zu laufen beginnt

Besoffene Autofahrer verlieren den Führerschein. Das ist klar. Aber wer weiß schon, dass ein betrunkener Radfahrer, ein alkoholisierter Segler oder ein mit Jagatee abgefüllter Schifahrer ebenfalls die Lizenz zum Autofahren verlieren kann? Ein ARBÖ-Rechtsexperte gibt Auskunft.

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Mehr als 2200 Alkounfälle im Jahr

Verkehrspsychologin Mag. Carmen Prabitz spricht im großen „Alk-Info“-Interview über Promillerekorde im Straßenverkehr, über Schuldeinsicht, über eine sinnvolle Alkoholprävention bei den Jugendlichen und ob eine 0,0-Promille-Regelung sinnvoll wäre.

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